Corporate Design

Logogestaltung

Ein Logo, auch "Signet" oder "Geschäftszeichen" genannt, ist ein grafisches Zeichen, das ein Unternehmen, eine Organisation, eine Privatperson oder ein Produkt repräsentiert. Es kann als reine Bildmarke, als Wortmarke, als Wort-Bild-Marke, als Buchstaben- oder Zahlenmarke gestaltet sein und ist der wesentliche Bestandteil des visuellen Erscheinungsbildes (Corporate Design) sowie Träger der Identität (Corporate Identity) des Rechteinhabers. Das Wort leitet sich indirekt ab vom vieldeutigen griechischen Begriff Lógos ("Lehre, Wort, Rede, Sinn"). Ein Logo sollte prägnant und wiedererkennbar sein und als Identifikationsmerkmal für das Unternehmen oder die Marke stehen. Auch Organisationen wie Museen oder Messen verwenden allgemein ein eigenes Logo als wichtigsten Bestandteil ihres Corporate Design. Das Gleiche gilt inzwischen für viele öffentliche Einrichtungen, für Behörden und Gemeinden sowie für private Institutionen und Vereinigungen.
Obwohl Logos heutzutage den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden müssen, haben sie doch die gleiche Hauptaufgabe: sie müssen Aufmerksamkeit auf sich ziehen, einen positiven Eindruck des Unternehmens hinterlassen, Originalität und Individualität vereinen und Professionalität vermitteln. Man kann das Logo auch als den "Fingerabdruck" des Unternehmens bezeichnen.
Eine Logopräsentationen sollte immer mehrere einzigartige Entwürfe beinhalten und mindestens zwei Korrekturphasen sollten im Sinne des Kunden im Angebot enthalten sein. Wichtig ist außerdem die Klärung der Nutzungsrechte. Sollen diese komplett an den Auftraggeber übergehen oder werden temporäre, auflagen- oder medienabhängige Rechte vereinbart?

» Projekte
Geschäftsausstattungen

Eine niveauvolle Geschäftsausstattung, die zur Firma passt, den Kunden im Gedächtnis bleibt und mindestens aus Visitenkarte und Briefbogen besteht, ist ein Muss für jedes Unternehmen. Man sagt nicht umsonst, "es gibt keine zweite Chance, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Daher sollte man auch nichts dem Zufall überlassen, wenn es um den Erfolg geht. Um einen professionellen Unternehmensauftritt zu erhalten, sollte man sich von Anfang an bei der Auswahl der für einen relevanten Medien beraten lassen. Oberste Maxime sind fachliche Qualifikation, Aussagekraft und kundenorientiertes Denken. Die typischen Merkmale eines Unternehmens oder Produktes müssen optimal heraus gearbeitet und in den verschiedenen Medien grafisch-ästhetisch und verständlich dargestellt werden. Dazu ist eine zielgruppenorientierte Beratung wichtig. Denn nach einer gelungenen gestalterischen Umsetzung gibt es etliche Möglichkeiten die Drucksachen durch elegante Veredelungsmöglichkeiten aufzuwerten und sich von den Standardauftritten von billigen Internetdruckereien zu differenzieren. Auch wenn das Internet als Werbemedium immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist eine professionelle Geschäftsausstattung elementar und nach wie vor ein beliebtes Mittel, um Professionalität zu vermitteln, Emotionen zu wecken und Wertigkeit erlebbar zu machen. Haptisch wie auch optisch.

» Projekte
Unternehmensbroschüren und Imagebroschüren

Das Image ist der bewusste oder unbewusste Gesamteindruck einer Marke, er bezeichnet aber auch ein Stimmungsbild, das unwillkürlich und affektiv ausgelöst wird. Normalerweise entsteht ein Image im Laufe der Zeit, doch durch gezielt gesetzte Maßnahmen hat man enorme Einflüsse auf Richtung und Timing. Eine Imagebroschüre oder Unternehmensbroschüre trägt dieses selbst gestaltete, emotionale Bild nach außen. Sie vermittelt Wertigkeit und Beständigkeit und repräsentiert so die herausgearbeitete Identität eines Unternehmens. Crossmedial eingesetzt bieten sie sehr gute Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit auf zugehörige Special Interest-Seiten des Internetauftrittes zu lenken. Solch eine imagebildende Broschüre ist niemals für Kaltakquise-Kampagnen gedacht, sondern ausschließlich für die persönliche Übergabe beim Erstkontakt mit einem potentiellen Kunden.

» Projekte
Produktbroschüren, Kataloge, Folder, Flyer und Karten

Broschüren, Imagebroschüren, Produkt-Broschüren, Werbeprospekte oder Flyer – es gibt so viele unterschiedliche Bezeichnungen für das gleiche Anliegen: Man möchte in Kontakt mit seinen Kunden treten. Dabei ist gar nicht unbedingt entscheidend, über welche Kommunikationskanäle die Broschüre zum potenziellen Kunden gelangt. Wurde früher darauf geachtet, eine Produktbroschüre auf hochwertigem Papier zu drucken, kann heute ein PDF denselben Zweck erfüllen. Den hochwertigen Eindruck erzeugt eine professionelle Gestaltung und natürlich der Inhalt. Auf den Punkt, klar gegliedert und gut verlinkt – so präsentieren sich Inhalte am professionellsten. Head- und und Subheadline leiten ein und sagen, worum es geht. Gefolgt von der Antwort auf die Frage wofür das eigene Unternehmen steht, die Mission. Ein Satz, gefolgt von wenigen Bullet-Points mit knackigen Aussagen überzeugen Kunden und schaffen den geeigneten Rahmen für das Produkt. Oft fällt es schwer, die eigenen Produkte auf den Punkt darzustellen. Aber dafür gibt es ja gute Werbeagenturen.

Direct-Mailings und Give Aways

Das Direct Mailing oder auch Direktanschreiben ist das bekannteste Werbemittel im Direktmarketing. Dabei handelt es sich um eine Massenpostsendung, die vollständig individuell personalisiert ist. Es richtet sich immer direkt an den Empfänger und hat einen werbenden Charakter. Direct Mailings werden an zuvor definierte Zielgruppen verschickt und informieren über ein Unternehmen oder seine Leistungen und Produkte. B2B-Entscheider gelten als entsprechend anspruchsvoll und erwarten neben wirtschaftlichen Vorteilsaktionen hochwertige Themengebiete, einen durchdachten Kommunikationsfluss und die richtige Dosierung verschiedener Direktmarketingmaßnahmen.
Grundsätzlich unterteilt man Direct Mailings in einstufige und mehrstufige Aktionen. Bei einstufigen Aktionen enthält das Mailing in der Regel ein Antwort- bzw. Response-Element zur Rücksendung. Dabei handelt es sich um eine Aufforderung des Empfängers, aktiv auf das Mailing zu reagieren und eine Rückantwort zu geben. Beispiele sind Antwortkarten und heutzutage vor allem Hinweise auf Webseiten oder Aktionsseiten, denn der Verweis aufs Internet wird immer wichtiger – Crossmedia spielt auch hier eine große Rolle.
Mehrstufige Aktionen können zusätzlich von telefonischen Nachfassaktionen oder nachgelagerten SMS begleitet sein, um die persönliche Ansprache zu intensivieren und die Möglichkeit einer positiven Antwort zu erhöhen. Ob eine Aktion einstufig oder mehrstufig durchgeführt, kann dabei von mehreren Faktoren abhängen. Eine Rolle spielen beispielsweise die Art der Kontakte, die Komplexität des Themas, die Art und Preis des Produkts oder das Werbeziel überhaupt. Nachgeordnete Faktoren können die Kosten pro Kontakt oder die Zielauflage sein. Zur Unterstützung und Aufwertung des Direct Mailings kann eine haptische Verkaufshilfe, ein so genanntes Giveaway oder Inserter mit eingelegt werden. Diese erhöht über haptische Interaktion die ungestützte Erinnerung an Ihre Printwerbung, steigert die Response Ihrer Dialogmaßnahmen, erleichtern die Kontaktaufnahme auf Messen und überzeugen spielerisch im Verkauf. Die unadressierte, wesentlich schwächere Alternative ist übrigens die Postwurfsendung.

Mitarbeitermagazine und Vereinszeitungen

Eine Mitarbeiterzeitschrift (auch Mitarbeiterzeitung, Werkszeitung, Personalzeitung, Werkzeitung, Unternehmenszeitung oder Hauszeitschrift) ist eine Form des Corporate Publishing die der internen Kommunikation eines Unternehmens, einer Organisation oder einer Verwaltung dient. Sie soll vor allem Informationsquelle für die Mitarbeiter sowie als Bindeglied zwischen Belegschaft und Geschäftsleitung sein. Mitarbeiterzeitschriften werden intern häufig von der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit und extern im Auftrag des Unternehmens bzw. Arbeitgebers herausgegeben. Zentrale Aufgabe einer Mitarbeiterzeitschrift ist die Verbreitung von unternehmens- und branchenrelevanten Informationen. Die regelmäßige Unterrichtung der Betriebsangehörigen über die Lage des Unternehmens schreibt auch das Betriebsverfassungsgericht vor. Weitere Ziele sind oft Entscheidungen der Geschäftsführung Inhalte transparent zu machen, Neuigkeiten aus dem Unternehmen zu veröffentlichen und Unternehmenskultur als Teil der Corporate Identity zu pflegen. Mitarbeiterzeitschriften werden auch genutzt, um Restrukturierungen zu kommunizieren. Die Mitarbeiter sind gleichzeitig Zielgruppe, Interview- und Gesprächspartner mit Themenvorschlägen. Wenn die Geschäftsführung kritische bzw. skeptische Stellungnahmen aus der Belegschaft respektiert, kann das eine offene Unternehmenskultur fördern.
Programmhefte, Vereinszeitungen oder Clubzeitungen haben einen ähnlichen Zweck. Sie stellen die Beziehung zwischen dem Verein, seinen Mitgliedern und den Interessenten her und sorgen so für eine stärkere Bindung bei diesen Gruppen. Eine Clubzeitung dokumentiert das Clubleben und veröffentlicht Termine, Spielberichte, Sport- und andere wichtige Ereignisse.
Zu besonderen Jahrestagen oder runden Firmengeburtstagen feiern sich Vereine, Unternehmen, Verbände etc. gerne mit einer Festzeitschrift oder Festschrift. Diese soll ihren Mitgliedern, Mitarbeitern und anderen beteiligten sowie interessierten Personen Einblicke in die Historie und damit verbundene Erinnerungen bieten. Festschriften sind häufig klassisch gestaltet. Einigen Vorworten wichtiger Persönlichkeiten folgt der historische Werdegang der Institution. Dass das nicht unbedingt so sein, kann man an einigen guten Beispielen sehen, die zum Beispiel in einem ungewöhnlichen Format oder lexikonartigen Aufmachung angelegt wurden.

Anzeigen und Schaltung

Eine Anzeige ist eine öffentliche Ankündigung oder Bekanntmachung, die im Auftrag und im Interesse des Bekanntmachenden und in der Regel gegen Bezahlung als Werbebotschaft in einer Druckschrift abgedruckt wird. Sinngleich verwendet werden die Bezeichnungen Annonce (frz. Ankündigung) und Inserat. Das Aufgeben bzw. die Veröffentlichung einer Anzeige wird auch als Insertion bezeichnet. Eine Anzeige dient der Information und Bekanntmachung, der Werbung oder der Vermittlung. Die Werbewirtschaft unterscheidet zwischen Image-, Produkt- und Coupon-Anzeigen. Letztere enthält einen abtrennbaren Antwortabschnitt, der dem Leser eine direkte Bestellung oder Kontaktaufnahme ermöglicht. Anhand dieser Rückmeldung kann der wirtschaftliche Erfolg der Werbeaktion gemessen werden. Image- und Produktanzeigen werden der klassischen Werbung, Coupon-Anzeigen dem Direktmarketing zugerechnet.
Anzeigen in Printmedien sind vergleichsweise teuer und die Streuverluste groß. Eine zielgruppengerichtete Anzeigengestaltung, eine Analyse der existenten Medien, die branchengerechte Schaltung und die Bestimmung der Frequenz sind elementar für den Erfolg einer Anzeigenkampagne.

» Projekte