Online Marketing

SEO (Suchmaschinenoptimierung)

Für viele Branchen ist eine gute Platzierung, das "Ranking" bei Google einer der beliebtesten und erfolgreichsten Vertriebswege geworden. Dabei ist wichtig zu wissen, dass das Erreichen und Halten eines guten Rankings ein Ablauf ist, der kontinuierlich stattfinden muss. Wie aufwändig und kostenintensiv dieser Prozess ist, hängt von der Größe der kundenseitigen Märkte und vom Wettbewerb ab. Denn auch der Wettbewerber möchte mit seiner Website der beste Freund von Google sein und auf der ersten Position der Suchergebnisse stehen. Google ist bei der Auswahl seiner Freunde jedoch sehr wählerisch geworden. Die Algorithmen Updates Panda und Penguin geben die Wegrichtung klar vor: Erstellung von hochwertigem Content sowie kontinuierlicher und natürlicher Linkaufbau. Daher sind gut geplante und konsequent durchgeführte SEO-Strategien heute ein Muss. Ein hohes Ranking basiert auf Inhalten, die einen einzigartigen Wert für die Besucher Ihrer Website darstellen. (Der Grund dafür, warum wir in der Rubrik Leistungen so viel geschrieben haben.)
Um die Internetseite fit für den Wettbewerb im Suchmaschinenmarkt zu machen, ist es eine Grundvoraussetzung, die Webseite zunächst einem Rundum-Check zu unterziehen um die Schwachstellen zu finden. Bei der Keyword Analyse können die richtigen Keywords der Produkte und Dienstleistungen herausgestellt werden, denn hier gilt: nicht immer benutzt die Zielgruppe die Begriffe, die für den Kunden selbstverständlich sind. Der Linkaufbau spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für das Ranking. Mit qualifizierten Links kann man sich die nötige Aufmerksamkeit verschaffen, um neue Besucher zu gewinnen.
Aber der wichtigste Faktor für eine gute Position bei Google ist und bleibt ein aussagekräftiger Seiteninhalt. Wer keinen Content hat, der hat nichts zu sagen. Wer nichts zu sagen hat, dem hört Google nicht zu.

Social Media Marketing

Bei mehr als einer Milliarde aktiver Facebook- und mehr 350 Millionen Twitter Nutzer (Stand 12/2015), hat sich Social Media Marketing in den letzten Jahren aus einer Vielzahl verschiedener Internet Marketing Leistungen zu einer sehr leistungsfähigen Disziplin entwickelt. Social Media Marketing, auch als Social Media Optimierung bekannt, ist eine Möglichkeit, Webseiten in den Social Networking Websites wie Facebook, Twitter, LinkedIn, YouTube, Digg, etc. zu fördern. Gerade zur Markenführung und Kommunikation bietet es enorme Chancen und Potenziale, denn nie war es einfacher, direkten Kontakt mit der Zielgruppe aufzunehmen, echte Dialoge aufzubauen und die Zielgruppe in die Kommunikation um Marken und Produkte einzubinden. Doch um erfolgreiche Social Media Kampagnen zu realisieren und den Erfolg messen zu können, müssen einige Faktoren berücksichtigt werden, die ständig im Wandel sind. Aber auch nach z. B. detaillierter Kampagnenplanung, Festlegung quantifizierbarer Zielvorgaben und zielgerichtetem Targeting, also der Berücksichtigung zur Verfügung stehender Nutzerprofildaten, kann man darauf gefasst sein, dass man trotz einer sorgfältigen und durchdachten Kommunikationsplanung für seine Social Media Kampagne einen weiteren Faktor berücksichtigen müssen: Den Nutzer. Er bestimmt immer das Ergebnis. Das unkontrollierbare Eigenleben der User kann eine Kampagne unterstützen, aber auch binnen kürzester Zeit zu einem gegenteiligen Ergebnis führen.

Analyse und Controlling

Um die Effektivität einer Kampagne zu bewerten, existiert eine Vielzahl an klassischen sowie innovativen Messmethoden. Zunächst muss die Auswahl des Methodenmixes hinsichtlich Aufwand-Nutzen-Relation der Kampagne geprüft werden. Dabei sollte man alle Möglichkeiten der Erfolgsmessung im Social Web in Betracht ziehen. Neben der klassischen Kontaktmessungen über Klicks, Besuche und den Auswertungen des Userverhaltens mittels Webtracking erhält man mit einer begleitenden Online-Befragung valide Aussagen über die Wirkung in Bezug auf die Veränderung der Bekanntheit, der Kaufpräferenz und das Image der Marke. Ein kampagnenbegleitendes Webmonitoring gibt einem ein kontinuierliches Feedback über die Resonanz und den Erfolg der Kampagne über den gesamten Kampagnenzeitraum hinweg. Hierzu wird die Online-Kommunikation sowohl quantitativ (Veränderung des Gesprächsaufkommens) als auch qualitativ (Inhalte und Stimmung) ausgewertet. So ist man in der Lage noch während der Kampagnenlaufzeit Optimierungsmaßnahmen oder Feinjustierungen vornehmen.

Bannerwerbung und Schaltung

Trotz heftiger Kritik wegen angeblicher Banner-Blindheit der User bleiben Online Banner eine der beliebtesten Online-Werbeformen. Außerdem würden immer mehr Menschen zudem einen Werbeblocker einsetzen, heißt es von kritischer Seite. Doch sowohl die „Blindheit“ als auch die Werbeblocker kann man zumindest teilweise umgehen. Nicht zuletzt setzen viele Internet-Riesen wie Google, Amazon etc. noch immer auf Bannerwerbung und sind recht erfolgreich damit.
Damit man selbst mit Bannerwerbung Erfolge verbuchen kann und mit einer solchen Kampagne nicht sinnlos Geld aus dem Fenster wirft, bedarf es jedoch eines gewissen Grundwissens, ausgeklügelter Bannergestaltung und strategischer Bannerplatzierung. Die typische Funktionsweise kann man so darstellen: Ein Flächenanteil des Screens wird für eine Werbeeinschaltung benutzt. Manchmal interaktiv, manchmal im Vordergrund eingeblendet. Damit sind noch nicht Größe und Ausrichtung als vielmehr Animation, Interaktionsmöglichkeiten und Funktionalität gemeint. Für einen ersten Überblick kann man hierbei folgende Arten unterscheiden: Statische Banner (einfache grafische Anzeigen ohne bewegte Bilder), Bild-Text-Kombinationen (statische Bilder mit zugehörigen Kurztexten), animierte Banner (diese Form vermittelt durch gezielte Animation eine Bewegung), HTML-Banner: im Gegensatz zum statischen und animierten Banner besteht dieser nicht nur aus einer Grafik, sondern aus einer Reihe von HTML-Elementen. Dadurch kann man dem Banner Funktionen verleihen), Nano-Site-Banner (eine eigene kleine Website in der Größe eines Banners, wo z. B. ein ganzer Shop eingebunden werden kann), Transactive-Banner, die mit Servern kommunizieren) und Streaming-Banner (solche Banner binden Audio- und Video-Streams in die Werbefläche ein). Das professionelle Prozedere sieht wie folgt aus: den passenden Bannertyp herausfinden, ein individuelles Konzept erstellen, die Gestaltung und Programmierung durchführen und die Schaltung organisieren.

Google AdWords-Kampagnen

Der wichtigste Bestandteil von Google AdWords sind Schlüsselwörter, sog. Keywords. Mit ihrer Hilfe kann man vorab festlegen, dass eine Anzeige nur in den Ergebnissen für eine Suche nach den genannten Begriffen oder thematisch passenden Seiten dargestellt werden soll. Dies soll eine gezielte Ausrichtung an den Interessen der Besucher ermöglichen und die Streuverluste auf ein Minimum reduzieren. Außerdem lassen sich auch negative Schlüsselworte definieren, bei denen die Anzeige nicht eingeblendet wird.
Google AdWords erhebt keine Gebühren für die Darstellung von Anzeigen, sondern erst bei einer tatsächlichen Aktion des Nutzers – in der Regel einem Klick auf die Anzeige und dem damit einhergehenden Besuch auf einer verlinkten Webseite. Häufig werden dazu auf die jeweilige Anzeige passende Landing Pages verwendet. Ein Werbetreibender kann für jede Anzeige einen Höchstpreis festlegen, der für die Interaktion einer Zielperson bezahlt werden soll. Dies wird als maximaler CPC "Cost per Click" bezeichnet. In den letzten Jahren hat Google die Optionen für Anzeigen immer weiter ausgebaut, sodass Werbung heute etwa auf bestimmte Regionen oder Geräte oder auch eine Kombination dessen eingeschränkt werden kann. Zusätzlich wurde unter dem Namen Google AdWords Express eine Variante der Werbeplattform geschaffen, die einen reduzierten Funktionsumfang besitzt und sich besonders an Kleinunternehmen mit einer regionalen Zielgruppe richtet. Man kann ein vereinfachtes Formular zur Gestaltung der Anzeige verwenden und muss keine Schlüsselwörter, sondern nur passende Kategorien festlegen. Werbung bei Google, also die Schaltung von Google Adwords, bietet Chancen für fast jedes Unternehmen, gerade auch ergänzend zu einer Suchmaschinenkampagne. Oder auch dann, wenn die eigene neue Internetpräsenz erst kürzlich publiziert wurde oder die angestoßenen SEO-Maßnahmen noch nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben. Zunächst muss man festlegen, in welcher Region (etwa der Metropolregion Rhein Neckar) die Google Werbung erscheinen soll und welche Zielgruppe für einen besonders wichtig ist. Aber wie viel soll man in die Google Werbung investieren? Schon mit wenigen Euros pro Tag lässt sich oft viel erreichen. Vorteile sind der exakt messbare Erfolg und die Tatsache, dass man nur für Klicks auf die Anzeige zahlen und nicht für die Schaltung. Anschließend kann man die Google AdWords Kampagne über das Analyse-Tool kontinuierlich überwachen und verbessern: Denn erst wenn die Anzeigentexte, die Zielseiten und die Auswahl der Keywords kontinuierlich optimiert werden, stellt sich dauerhafter Erfolg ein.

Mobile Marketing

Mobile Marketing ist die Umschreibung von Marketingmaßnahmen unter Verwendung drahtloser Mobilgeräte mit dem Ziel, die Konsumenten möglichst direkt zu erreichen und zu einem bestimmten Verhalten zu führen. Es bezeichnet jede Art von kommunikativen geschäftlichen Aktivitäten, bei der Anbieter Leistungen auf Basis von Mobilgeräten bereitstellen. Dies können z. B. Media-Inhalte (Spiele, Musik, Videos usw.), Informationen (News, Alerts, Produktinformationen) oder transaktionsbezogene Leistungen (online einkaufen, Videostreaming, Zahlungsabwicklung usw.) sein. Ziele sind, damit bei potentiellen Konsumenten Aufmerksamkeit zu erregen und im Idealfall zu Verkaufsabschlüssen zu führen, Kundenbeziehungen aufzubauen und dabei die Erlaubnis einzuholen, dem Kunden möglichst maßgeschneiderte Angebote unterbreiten zu dürfen, die ihm das Leben vereinfachen.
Das Suchverhalten auf mobilen Endgeräten unterscheidet sich von dem am stationären PC. Die Suchanfragen sind kürzer und bereits heute weist ein Drittel aller Suchanfragen einen lokalen Bezug auf. Man muss den User erreichen, wenn dieser nach einem sucht! Menschen suchen heute ständig und überall nach allen nur erdenklichen Informationen. Mit einer guten Mobile-Marketing-Strategie wird man gefunden, wenn die Zielgruppe nach einem sucht. Dabei ist Mobile Marketing nicht nur für unterwegs interessant. Auch der Terminus “Couch Commerce” verdeutlicht die Veränderung des Surfverhaltens der User. Es wird nicht nur von unterwegs, sondern auch im eigenen Wohnzimmer mit dem Tablet oder dem Smartphone nach interessanten Angeboten gesucht. Dabei zeigt sich, dass eine zunehmende Anzahl von Usern die Suche zuerst über das Smartphone startet, bevor der Kauf über weitere Geräte abgeschlossen wird. Am Anfang steht die Zieldefinition über Identifikation der infrage kommenden Mobile-Markting-Kanäle, dann die Entwicklung und vollständigen Umsetzung einer Mobile-Marketing-Strategie bis hin zur Kennzahlen-gestützten Aussteuerung und automatischem Tracking der Kampagne.