Public Relations

Redaktion und Advertorials

Bei einem redaktionellen Artikel oder redaktionellem Beitrag handelt es sich, im Gegenteil zu einem vorgefertigten Text um die eigene Leistung eines Journalisten. Kennzeichnend für den redaktionellen Beitrag ist die journalistische Darstellungsform. Dabei handelt es sich beispielsweise um eine Reportage oder ein Interview. Im Wirtschaftsjournalismus gibt es auch das Unternehmensporträt oder einen Beitrag über aktuelle Entwicklungen in einer Branche.
Informationsorientierte Beiträge stellen ein Thema neutral und in unterschiedlichen Facetten vor. Meinungsorientierte Beiträge wie Kommentare oder Glossen enthalten Argumente, Hintergrundwissen, Erklärungen und Meinungen. Der redaktionelle Artikel ist damit nicht werblich oder einseitig ausgerichtet.
Die Mischung aus den englischen Begriffen Editorial und Advertisement bezeichnet eine besondere Werbeform, dem Advertorial. Diese hat sich in Printmedien bereits seit Jahrzehnten bewährt, im Internet ist sie aber erst seit wenigen Jahren von Bedeutung. Hier werden redaktionelle Inhalte wie ein Editorial dargeboten und verknüpfen diese mit einer unaufdringlichen Werbebotschaft. Veröffentlicht werden Advertorials idealerweise auf Seiten renommierter Publisher, wo sie inhaltlich und optisch an das dortige rein redaktionelle Angebot angepasst werden. Das Advertorial zählt zu den Kommunikationsinstrumenten oder Werbeformen, die nicht eindeutig der Werbung oder der Öffentlichkeitsarbeit zugeordnet werden können.
Advertorials sind jedoch Werbung und keinesfalls gleichzusetzen mit einem objektiven, unabhängigen Editorial. Sowohl die rechtlichen Vorgaben als auch der deutsche Pressecodex geben daher unmissverständlich vor, dass solche Advertorial Inhalte entsprechend zu kennzeichnen sind. Dies wird in der Praxis aber oft unterlassen, oder die Kennzeichnung wird so gestaltet, dass sie schwer erkennbar ist. Medienunternehmen, die in diesem Grenzbereich zur Schleichwerbung operieren, bemühen sich oft um die Verschleierung der Werbefunktion, um die Werbewirkung und damit den Verkaufswert zu erhöhen.

Interne Kommunikation und Human Relations

Human Relations ist ein Begriff der Betriebssoziologie und Betriebspsychologie, der die informellen sozialen Beziehungen im Betrieb zwischen den Mitarbeitern bzw. zwischen Mitarbeitern und Führungskräften beschreibt. Diese sollen sich in möglichst konfliktfreier Form entwickeln und dann positiv auf die Arbeitsleistung wirken.
Das Aufgabenfeld der Human Relations bezieht sich auf die PR innerhalb eines Unternehmens. Zielgruppe sind die Mitarbeiter, deren Motivation und Identifikation mit der Organisation durch Hilfe von Kommunikation gesteigert werden soll, denn Informierte Mitarbeiter sind die besseren. Angestellte legen nicht nur Wert auf Statussymbole, sondern auch auf Anerkennung innerhalb des Betriebs. Das belegen zahlreiche Studien. Nachweislich zeigt sich eine Steigerung der Motivation schon allein dadurch, dass mit den Arbeitnehmern kommuniziert wurde. Mit gezielten Maßnahmen zur Verbesserung der internen Kommunikation tragen Sie positiv zu Ihrem Unternehmen und dem Arbeitsklima bei. So lassen sich aus Mitarbeitern und Angestellten glaubhafte Markenbotschafter rekrutieren.

Anzeigenschaltung und Anzeigenkoordination

Marketing und Anzeigenschaltung gehören zu den wichtigsten Aufgaben auf Führungsebene der Unternehmensleitung. Doch wie kann man als Entscheider bei schmalem Zeitbudget die besten Preise und Konditionen erzielen, ohne das primäre und operative Geschäft zu vernachlässigen?
Gute Full Service Werbeagenturen befreien ihre Kunden von der kompletten Abwicklung der Anzeigenschaltung. Neben einer kompetenten und preisorientierten Beratung übernimmt die Agentur vor allem das zeitintensive Handling der Werbeaktivitäten. Kostenkontrolle, effektiver Einsatz der Werbegelder und gesparte Arbeitszeit ist auch für mittelständische Industrieunternehmen möglich.

Pressearbeit und Pressekonferenzen

Pressearbeit ist ein wichtiger Baustein in der Unternehmenskommunikation. Dabei ist die Pressekonferenz die aufwändigste, anspruchsvollste und zugleich prestigeträchtigste Kommunikationsform bei der Pressearbeit. Die Vorbereitung auf eine Pressekonferenz beginnt oft schon drei Monate vor dem Ereignis. Die Fragen wer macht was, wie, warum, wann und wo dienen als Leitfaden beim Start der Vorbereitung auf die Pressekonferenz. Ein Team aus mindestens zwei Personen ist empfehlenswert. Es stehen verschiedene Werkzeuge zur Verfügung um mit Medienvertretern, Journalisten und Redaktionen ins Gespräch zu kommen. Dazu zählen persönliche Kontakte, Begegnungen auf Veranstaltungen, Presseaussendungen oder beispielsweise Redaktionsbesuche.
Zunächst gilt es ein Thema zu finden, das relevant genug ist, um Journalisten für eine Teilnahme zu gewinnen, daneben muss ein geeigneter Zeitpunkt abgestimmt werden, der nicht nur unternehmensseitig passt. Gute Termine für eine Pressekonferenz sind die Tage von Dienstag bis Donnerstag, jeweils am späten Vormittag. Daneben laufen verschiedene Vorbereitungen wie der Zusammenstellung der Pressemappe, die auf den Plätzen ausgelegt wird, und der Bestellung des Caterings. Am besten man überlässt hier gar nichts dem Zufall.

Pressemappen und Pressemitteilungen

Eine Pressemappe wird in der Regel für bevorstehende Veranstaltungen wie Pressegespräche, Pressekonferenzen oder Messen angefertigt und den eingeladenen Medienvertretern bereits vor der Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Sie beinhaltet eine Zusammenstellung von Informationen über das Unternehmen mit Bildern und Mitteilungen, die in einer Pressemitteilung keinen Platz finden. Konkret bedeutet das zusätzliche, detaillierte Daten und Fakten, also ein bis drei aktuelle Pressemitteilungen als auch Informationen wie ein Unternehmensporträt, Hintergrundinformationen zum Unternehmen, Bildmaterial, Interviews, aktuelle Fakten und Geschäftszahlen sowie Produktinformationen enthalten.
Pressemappen gibt es sowohl in gedruckter als auch in digitaler Form. Digitale Pressemappen, die auch Audio- und Videomaterial beinhalten können, stehen öffentlich im Internet zur Verfügung. So kann man zusätzlich zu den Medienvertretern potenzielle Neukunden erreichen.

Moderation von Veranstaltungen

Preisverleihungen, glamouröse Abendgalas oder informative Produktpräsentationen – ein guter Eventmoderator macht eine Veranstaltung zu etwas ganz Besonderem. Dabei verstehen es gute Moderatoren selbst schwierige und komplexe Themen für ein breites Publikum anschaulich unterhaltsam und mit Beifall-Garantie zu präsentieren.